Referenzen

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Die Jugendlichen der Oberschule Kötitz setzen sich kritisch mit dem Phänomen auseinander und zeigen uns in einfachen aber sehr effektvollen Bildern, welchen Einfluss die digitale Welt auf Jugendliche haben kann. …
Uns hat auch der Entstehungsprozess des Films gefallen, denn wir honorieren es, wenn ein Film von Kindern und Jugendlichen selber entwickelt und gemeinschaftlich umgesetzt wird. Und zwar von Anfang bis zum Ende.
Laudatio zum „Hauptpreis Video 2014“ VISIONALE LEIPIG

 

Die Medienwerkstatt Dresden bietet Jugendlichen die Möglichkeit im Rahmen von Schulprojekten sich im „Fernsehen machen“ und einen „Film zu drehen“ auszuprobieren. Ich selber konnte vor einigen Jahren erfahren was es heißt, mit diesem echt coolen Team von Medienpädagogen produzieren zu dürfen und es wäre schade wenn andere Jugendliche nicht in den Genuss kommen könnten. Heute produziere ich für die großen TV Anstalten Deutschlands.“
Tommy Mauermann – Seifhennersdorf / Dresden

 

In den großen Ferien 2011 haben sich die KIZ-Kinder auf Spurensuche in der Coswiger Automobilbaugeschichte begeben und in Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Dresden e.V. einen Dokumentarfilm produziert. …
Das Resultat kann sich sehen lassen.
Laudatio zur Preisverleihung „Bildung 2011“, durch den Oberbürgermeister der Stadt Coswig, Herrn Frank Neupold

 

Unter dem tosenden Beifall der Schüler- und Lehrerschaft erlebte der in der Kötitzer Mittelschule produzierte Schülerkurzfilm „Was man(n) tut“ am vergangenen Freitag seine Premiere.
In dem Film geht es um ein junges Paar, bei dem der männliche Darsteller vergeblich versucht, seine Freundin mit seiner romantischen Ader glücklich zu machen. Der Zuschauer wird dabei lange in Spannung gehalten, wie sich die ganze Sache auflösen wird.
Selbst der produzierte Abspann des Streifens zeigt den Witz und den Humor, den die Schülerinnen und Schüler aus der 8. und 9. Klasse der Mittelschule Kötitz in ihre Arbeit einbringen konnten.
An dieser Stelle danken wir den Filmprofis der Medienwerkstatt Dresden e.V., die uns wieder mit ihrem Medienmobil technisch unterstützten und mit Rat und Tat zur Seite standen.
Leserbrief SZ-Online

 

Wenn ich jetzt ein Film im Fernsehen sehe, dann gucke ich gor ne mehr so sehr auf die Handlung, sondern auf die Kameraeinstellungen, aufs Licht und so weiter. Das ist echt komisch.
Kathrin Müller (Schülerin) – Mittelschule Seifhennersdorf

 

Die beiden (Winni und Enno) waren wirklich immer gut drauf, man konnte mit ihnen scherzen, sie waren lustig, aber dennoch mit Ernst bei der Sache und haben uns viel erklärt. Zwei echte Vorbilder eben, mit denen die Arbeit sehr viel Spaß machte. … Unser Ziel war es 15 Uhr alles geschafft zu haben, was wir uns für diesen Tag vorgenommen hatten. Aber erst 17 Uhr sind wir dann wirklich aus der Schule raus, was uns aber nicht im Geringsten gestört hat,… Wenn man jetzt fern sieht, achtet man viel genauer auf Details und es wird einem sehr deutlich, wie aufwändig manche Dreharbeiten sein mussten. … Die Woche mit dem Projekt „Klappe/Action“ war einfach großartig. Und das ist noch untertrieben.
Anne und Julia Schaffhirt (Schülerinnen) – Mittelschule Seifhennersdorf

 

Also ich wollt noch mal sagen, dass ich die Woche echt super fand. War echt extrem interessant und hat bei mir jetzt auch das Interesse für den Film geweckt. Ich könnt mir durchaus vorstellen, später mal beim Film zu arbeiten. Am liebsten als Regisseur ;-).
Matti Heubner (Schüler) – Mittelschule Dohna

 

Verbunden wurden im – hier tatsächlich multimedialen – Projekt auf ästhetisch sehr ansprechende und emotional berührende Weise Lehrplaninhalte der Fächer Deutsch und Musik. … Neben der Erweiterung des fachlichen und medialen Wissens und Könnens hat sich auch das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern deutlich verbessert. Was auch bedeutet, dass Lehrer ihre Schüler von Seiten kennengelernt haben, die im normalen Unterrichtsprozess nicht sichtbar werden…. Der hier zur Rede stehende Videoclip ist ein gelungenes Beispiel dafür wie intensiv und emotional nachvollziehbar sich Jugendliche mit Gegebenheiten ihrer Lebenswelt auseinandersetzen können.
Laudatio zum „Medienpädagogischen Preis der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM)“

 

Für mich persönlich war die Projektwoche eine hervorragende Weiterbildung, wie ich sie mir als Lehrerin und Leiterin der Video-AG schon immer gewünscht habe. Leider wird so etwas den Lehrern nirgendwo angeboten…. Die Schüler waren in allen Phasen des Projektes sehr gefordert und konnten unter hervorragender fachlicher Anleitung selbstständig, kreativ als auch im Team arbeiten…. Die Schüler waren sehr stolz auf ihr Werk und haben viel Neues und Interessantes während der Projektwoche gelernt. Einige Schüler haben sich aus Begeisterung spontan in die Video- AG der Schule angemeldet…. Dieser Film wird im neuen Schuljahr im Deutschunterricht eingesetzt…. Das Projekt war nicht nur ein Beispiel fächerübergreifenden Unterrichts, wobei Lehrplaninhalte praxisnah umgesetzt werden konnten, sondern war für die Schüler auch pädagogisch wertvoll.
Kathrin Heinze (Lehrerin) – Christian-Weise-Gymnasium Zittau

 

Trotz der unterschiedlichen Aufgabengebiete, die die Schüler zu besetzen hatten, gelang es den Mitarbeitern der MWD, die Schüler koordinativ zu leiten, Ihnen Denkanstöße zu geben und sie zu eigenverantwortlichem Handeln anzuhalten. … Die freundliche, bestimmte Art des Umgangs mit unseren Schülern durch die MWD hat dazu geführt, dass die Schüler von der Arbeit in dieser Projektgruppe begeistert waren und sich weitere Projekte in Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Dresden wünschen…. Für die erfolgreiche Arbeit im Fächerverbindenden Unterricht und die kooperative Zusammenarbeit sei an dieser Stelle der Medienwerkstatt Dresden – insbesondere Herrn Winfried Rühle herzlich gedankt.
Sven Hofmann (Medienlehrer) – Lessing-Gymnasium Döbeln

 

Bereits im Dezember 2005 hatten unsere Schüler zum ersten Mal die Möglichkeit, unter Betreuung von MWD einen Film zu drehen. Schon damals fand das Angebot von MWD bei den Schülern eine enorme Resonanz, und nicht nur bei den direkt beteiligten…. Als ein Beweis für die Nachhaltigkeit dieser Wirkung entstand einige Wochen später der Trickfilm „Kille, Kalle und der rechte Schuh“, den (nicht nur) die Projektteilnehmer selbstständig gedreht und damit den 2. Platz beim Wettbewerb des Sächsischen Justizministeriums „Recht gegen Extremismus“ im Jahr 2006 belegt haben. … Das mobile Konzept des Projekts ist einfach als genial zu bezeichnen. Müssten die Schüler z. B. nach Dresden für eine Woche kommen, wären schon allein die Übernachtungskosten für die meisten (wenn nicht für alle) ein schwer lösbares Problem gewesen. … Die „Filmemacher“ haben ihre Arbeit sehr ernst genommen. Nicht alle gehören zu den Schülern mit sehr guten schulischen Leistungen, aber hier konnte man sie ganz anders erleben: sie haben fleißig und mit Ausdauer gearbeitet, wozu sie durch die methodisch und pädagogisch wertvolle Arbeitsweise der beiden MWD-Mitarbeiter sehr gekonnt geführt wurden. … Fazit: Für viele Teilnehmer ist das Filmprojekt wahrscheinlich das Beste, was sie in der Schule erlebt haben: Selbstständige praktische Arbeit unter Leitung von erfahrenen Experten, ausgewogener Verhältnis zwischen individueller Kreativität und Teamarbeit, sinnvolle und zielbewusste Beschäftigung mit einem Erfolgserlebnis zum Schluss. Und ganz nebenbei und „schmerzlos“ haben sie enorm viel gelernt.
Petr Ho?e?ovský (Lehrer) – Mittelschule am Burgteich Zittau

 

Aus pädagogischer Sicht schätze ich dieses Projekt als sehr wertvoll ein, denn es gestaltete sich von Anfang an auch unter schulischen Aspekten unterrichtsergänzend und fächerverbindend und prägte damit maßgeblich die Verbindung zwischen schulischen und freizeitpädagogischen Ansätzen. Es trug zur Wissenserweiterung bei, zumal den Projektteilnehmern auch viele theoretische Grundlagen der Filmproduktion umfassend erläutert und gefestigt wurden. Die Jugendlichen arbeiteten im Team, übten Kritik und Selbstkritik, entwickelten an den langen Drehtagen eine konzentrierte Ausdauer und freuten sich schließlich über den Erfolg ihrer gemeinsamen Arbeit.
Kerstin Balk (Schulsozialarbeiterin) – Coswiger Kinderzentrum e.V.

 

Auch in diesem Jahr waren meine Schüler bereits im Vorfeld so hoch motiviert, dass es ihnen schwer fiel, die Zeit des Filmprojektes zu erwarten. … Ursachen hierfür liegen zum Einen in der Begeisterungsfähigkeit Ihres Filmteams, aber auch in Ihrer engagierten Arbeitsweise mit den Jugendlichen. Mit Konsequenz und Fingerspitzengefühl gelang es Ihnen, alle Teilnehmer bis zur letzten Minute ihren Möglichkeiten entsprechend zu aktivieren. Mancher Schüler zeigte wieder Fähigkeiten, die sonst im Unterricht gar nicht so deutlich werden. … Dieser direkte Bezug zum Leben außerhalb der Schule war wieder sehr wichtig. … Jeder einzelne Schüler war stets gefordert, fand seinen eigenen Platz im Team, erlebte seine individuelle Kreativität, seine Wichtigkeit für den Erfolg aller und konnte sich in der Gruppe für die Gruppe beweisen. Auch dieses Jahr trug das Filmprojekt der Medienwerkstatt Dresden e.V. dazu bei, dass unsere Schuljugend nicht nur der passive und schutzlose Verbraucher in der Medienflut unserer Tage ist und bleibt, sondern Kompetenzen für den sinnvollen Umgang mit Medien entwickelt werden können. Ihr Beitrag zur Entwicklung der Medienkompetenz junger Menschen ist hier besonders zu würdigen. …
R.Ruhle-Haupt (Lehrerin) – Mittelschule Weinböhla

 

Gute fachliche und pädagogische Arbeit ist die Voraussetzung, um mit Jugendlichen ein erfolgreiches Projekt durchzuführen. Dies wurde von den Mitarbeitern der Medienwerkstatt sehr gut umgesetzt. So konnten die SchülerInnen innerhalb der Woche unter fachlicher Anleitung:

  • ihre eigenen Grenzen (z.B. Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Ausdauer, Konzentration) austesten
  • Wissen und Hintergrundinformationen zu professioneller Technik kennen lernen
  • ihre eigenen Film-Ideen in Szene setzen…
  • bei ihrer Arbeit ernst genommen werden

So hätten wir das nie umsetzen können… Wir werden den entstandenen Film auch im Unterricht einsetzen.
Kirsten Bernhardt (Schulsozialarbeiterin) – Coswiger Kinderzentrum e.V.

 

Sehr gefreut hat uns Lehrerinnen, dass Sie die Schüler so treffend eingeschätzt haben. Wir hatten das Gefühl, dass das mit der nötigen Deutlichkeit und trotzdem behutsam (Linda) geschah. Auch war es für uns interessant, wie Sie, die die Schüler ja nur aus einer knappen Woche Arbeit kannten, diese eingeschätzt haben und dass sich diese Einschätzung weitgehend mit unserer deckte.
Insgesamt haben wir beide übereinstimmend festgestellt, dass den beteiligten Schülern das Projekt gut getan hat und zu ihrer Entwicklung einen nicht zu unterschätzenden Beitrag geleistet hat. Wie viel Arbeit in so einem kurzen Film steckt und wie genau man arbeiten muss, damit das Ergebnis vorzeigbar wird, werden sie nicht so schnell vergessen, … Auch für mich, die ich zwar deutlich mehr Vorkenntnisse hatte als die Schüler, gab es jeden Tag Dinge, die ich gelernt oder entdeckt habe (über das Filmen, aber auch über das Arbeiten mit Schülern).
Birgit Kirsch (Lehrerin) – Mittelschule Weinböhla

 

Von Anfang an verstanden es „Winni“ und „Micha“, die Schüler für die gemeinsame Arbeit zu begeistern. Schnell waren die Aufgaben verteilt und ein gutes Verhältnis zueinander aufgebaut. Herr Rühle agierte geschickt, brachte Hinweise pädagogisch klug in die Diskussion ein und sparte nicht mit Lob und Kritik. … Herr Rühle und sein Partner verstanden es sehr gut, die Schüler zu Disziplin, Teamgeist, Arbeitswillen, Demokratie und Phantasie zu erziehen.
E. Goldmann (Lehrerin) – Mittelschule „Am Merzdorfer Park“ Riesa

 

Da sich diese Tätigkeiten in ein Inhaltliches Gesamtkonzept einfügen mussten, fanden im Vorfeld Absprachen statt, die rasch zeigten, dass Herr Rühle über konzeptionelles, analytisches und auch strukturelles Denken verfügt, …. Wir konnten uns in Hospitationen anlässlich von ihm durchgeführter Projekttage davon überzeugen, dass seine Arbeit

  • theoretisch fundiert und praktisch überzeugend war,
  • bei Lehrern und Schülern auf große Resonanz stieß,
  • bei aller Praxisbezogenheit zu wichtigen Grundeinsichten über Medien, Mediengestaltungen und Medienwirkungen geführt hat und jederzeit
  • ergebnisorientiert gewesen ist.

Dr. Jokubeit (Abteilungsleiterin) – Sächsisches Staatsinstitut für Bildung und Schulentwicklung / Comenius-Institut

 

Mit seinem mobilen schulischen Projekt „Teleprompter“, das sich der journalistischen Arbeit, vor allem der Erstellung von Nachrichten in einem Klassenverband widmet, ergänzte er auf sinnvolle Weise die stationäre Ausbildung im schulischen SAEK. Auf Grund der medienpädagogischen Qualität des Projekts, das in der Stadt Dresden eine hohe Wertschätzung erfuhr, förderte die SLM dieses Projekt…

Herr Rühle verbindet in seiner medienerzieherischen Arbeit ein hohes Problembewusstsein über gegenwärtige mediale Entwicklungen und deren Aneignung durch Kinder und Jugendliche mit einem realistisch-optimistischen Bewusstsein über die Wirkungsmöglichkeiten seines medienpädagogischen Handelns.
Dr. Mathias Günther (Referent für Medienkompetenz und SAEK) – Sächsische Landesmedienanstalt